Geschenke für Autoren: 5 wirklich sinnvolle Alternativen

Weihnachtsmann am überladenen Schreibtisch mit Computer auf der Suche nach Geschenken für Autoren

Es gibt viele tolle Geschenke für Autoren: personalisierte Stifte, Kaffeetassen mit Sprüchen zu Autorenleben und Schreiben, Türschilder, die unter Androhnung verschiedenster Strafen den Eintritt ins Schreibzimmer untersagen, Gutscheine für Schreibprogramme oder Fachzeitschriften, T-Shirts mit Schreibmottos, und und und.

Warum Kaffeetassen und Co. schlechte Geschenke für Autoren sind

Herkömmliche Geschenke für Autoren haben einen Nachteil, abgesehen davon, dass sie einfallslos und meistens billig zu kriegen sind: Sie sind völlig überflüssig.

Selbst wenn wir für jeden Kaffee/Tee eine neue Tasse wählen würden und unter Annahme eines durchschnittlichen Konsums von zwei bis vier Tassen, kämen wir damit mindestens eine Woche lang aus, ohne abwaschen zu müssen.

Stifte wählen wir je nach Bedarf am liebsten selbst aus, denn jeder schreibt anders – und nicht jeder braucht einen Stift, um einen Text in den Rechner einzugeben.

Außerdem leben viele von uns in Klimazonen, die nicht das ganze Jahr über das Tragen von kurzärmeligen Motto-T-Shirts erlauben.

Abgesehen davon verdienen wir nun wirklich nicht SO wenig mit unserem Schreiben, dass wir uns nicht doch mal eine neue Tasse oder ein T-Shirt leisten können.

Welche Geschenke für Autoren eignen sich besser?

Schenken Sie etwas, das die Augen Ihrer schreibenden Freunde wirklich leuchten lässt! Etwas, das sie auf ihrem Weg weiterbringt oder sie bei guter Gesundheit hält, die in langen Schreibphasen oder unter Termindruck oft vernachlässigt wird.

Hier sind die Top 5 der wirklich sinnvollen und notwendigen Geschenke für Autoren:

  1. Mitgliedschaft im Fitness-Studio oder entsprechende Ausrüstung für zuhause (Laufschuhe, Gymnastikmatte oder ähnliches)
  2. Gutscheine für Exposé- und Manuskriptgutachten, Lektorate, Schreibkurse (freie Wahl von Kursthema, Zeitpunkt und Veranstaltungsort)
  3. Fachbesucher-Ticket für die Frankfurter oder die Leipziger Buchmesse bzw. das Zugticket und/oder die Hotelübernachtung
  4. Babysitter für Elternautoren
  5. Warme Plüschsocken für kalte Schreibnächte am Rechner 

Fazit

Seien Sie sich einer Sache sicher: Spätestens das nächste Mal, wenn Sie Ihre schreibenden Freunde mit einer neuen Kaffeetasse überraschen und am Gesichtsausdruck des Beschenkten erkennen können, dass Sie als Nebenfigur in dessen nächstem Thriller nicht lange überleben werden, werden Sie sich an meine Worte erinnern. Sagen Sie dann nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!

Viel Spaß beim Schenken und eine schöne Adventszeit.