Texte überarbeiten: Rechtschreibung und Grammatik

„Iss doch Egal wie mann schreibz. Weil Wierklichwichtig ist dem Inhlt?“

Sicher ist der Inhalt Ihrer Texte wichtig, aber es ist keinesfalls egal, wie er formuliert ist. Nachdem Sie also Ihren gesamten Text inhaltlich überprüft, Lücken gefüllt, (Ab-)Sätze umformuliert und stilistisch poliert haben, sollten Sie im letzten Schritt Ihrer Überarbeitung zumindest die gröbsten Tipp- und Schreibfehler ausmerzen.

Fluchen wie ein Angelsachse

„Hallo, hier ist wieder Roger aus Wilberfoss. Heute müsst Ihr ein wenig näher kommen, damit Ihr mich versteht. Ich darf nämlich nicht so laut sprechen, weil meine Mutter mich sonst hört. Und dann bekomme ich wieder was zu hören. Und wisst Ihr, warum? Weil sie es hasst, wenn ich unziemliche Wörter benutze.“

Ein englisches Dorf im Mittelalter

„Hallo, ich bin’s wieder, Roger aus Wilberfoss. Schön, dass Ihr wieder da seid. Ich habe Euch vor einiger Zeit ein wenig über York erzählt, das für damalige Verhältnisse ziemlich groß war. Eine Stadt wie York war aber zu meiner Zeit die Ausnahme. Heute will ich Euch deshalb mehr über meine Heimat Wilberfoss, ein kleines Dorf östlich von York, berichten. So wie Wilberfoss gab es nämlich in meiner Zeit viele kleine Orte, die den Hauptbestandteil der Siedlungen bildeten. Außerdem gibt es noch etwas Interessantes aus der Nachbarschaft zu berichten.“

Domesday: Die erste Volkszählung und ihre sprachlichen Tücken

„Hallo, ich bin’s wieder, Roger aus Wilberfoss. Ich hatte Euch letztes Mal schon über Englands Sprachen erzählt und wie das mit der Verständigung klappte. Heute will ich Euch erzählen, warum die Beherrschung mehrerer Sprachen in dieser Zeit so nützlich war. Da gab es nämlich diese große Umfrage des Königs, diese descriptio regis.“

Was redet der da? – Sprachen im mittelalterlichen England

„Hallo, hier ist wieder Roger aus Wilberfoss. Sprecht Ihr eigentlich außer Eurer Muttersprache noch eine andere Sprache? Tatsächlich? Bei uns scheint man im Moment an jeder Ecke eine andere Sprache zu hören. Naja, eigentlich nicht erst jetzt, denn es hat ja schon viel früher angefangen.“